Der nervöse Bullenmarkt
Die ersten Monate des Jahres 2026 stellten ein Umfeld dar, das von Unberechenbar-keit und Volatilität geprägt war. Bemerkenswerterweise ist der Bullenmarkt an den Börsen trotz des Iran-Konflikts und der beispiellosen Beeinträchtigungen der welt-weiten Energieversorgung, insbesondere bei Öl und Gas, widerstandsfähig geblieben. Trotz der deutlich gestiegenen geopolitischen Unsicherheit tritt der Bullenmarkt an den Aktienmärkten in sein viertes Jahr ein und erreicht neue Höchststände.
Anleger sollten sich bewusst machen, dass es in dieser volatilen Phase entscheidend ist, das Engagement in Aktien beizubehalten und zugleich die Abwärtsrisiken zu begrenzen. Dies kann durch Absicherung (Hedging) und Diversifizierung am Aktienmarkt erfolgen.
Unsere Empfehlungen
In dieser Phase des Konjunkturzyklus raten wir unseren Kunden, potenzielle positive Aktiengewinne sorgfältig gegen das allgegenwärtige Risiko einer Marktkorrektur abzuwägen und auszugleichen, und zwar über:
- Strukturierte Anlageprodukte mit Kapitalschutz
- US-Aktienfonds und ETFs mit Währungsabsicherung
- Anpassung des Aktienengagements weg von US-Mega-Cap-Aktien in Richtung anderer Regionen und hin zu mehr Value- und Mid-/Small-Cap-Anlagen
- Gezielte Positionierung in derzeit wenig gefragten Regionen, Sektoren und Themen
- Aktienfonds und ETFs aus defensiven Sektoren und mit geringer Volatilität
- Aktienmarktorientierte Hedgefonds und alternative UCITS-Fonds
- Sonstige Anlageklassen, einschließlich Rohstoffe und andere reale Vermögenswerte
Hauptrisiken
- Die derzeitigen Gewinne können niedriger als das Wachstum der Märkte ausfallen, sollten die Märkte ihre Performance fortsetzen.
- Eine wirtschaftliche Rezession könnte diesen Bullenmarkt beenden, sollte sich die Konjunkturabschwächung in den USA als stärker erweisen als erwartet.